Geschichte der Dokumentationsstelle
1994
Forschungsstelle als Bereich „Widerstandforschung“ im Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden eingerichtet
1. September 1999
Die Dokumentationsstelle Widerstands- und Repressionsgeschichte in der NS-Zeit und der SBZ/DDR wird auf Vorschlag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in der Stiftung Sächsische Gedenkstätten eingerichtet (Überführung aus Hannah-Arendt-Institut Dresden)
Hauptaufgaben der Dokumentationsstelle in Forschungs-, Erfassungs- und Auskunftstätigkeiten zu:
- Opfergruppen des Nationalsozialismus
- Sowjetischen Kriegsgefangenen (Schwerpunkt)
- Deutschen Kriegsgefangenen
- Speziallagerhäftlingen und Verurteilten sowjetischer Militärtribunale aus der Nachkriegszeit sowie insgesamt zu politischen Häftlingen der SED-Diktatur
- Unterstützung der sächsischen Gedenkstätten in ihrer Arbeit in den genannten Bereichen
Seit 2000
Leitung des im Auftrag der Bundesregierung durchgeführten internationalen Projektes „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte. Forschungen zum Zweiten Weltkrieg und zur Nachkriegszeit“ für die deutsche Seite
- Vertragsabschlüsse mit den entsprechenden Archivdiensten der Russischen Föderation (2000)
- Vertragsabschlüsse mit den entsprechenden Archivdiensten der Republik Belarus (2002)
- Vertragsabschlüsse mit den entsprechenden Archivdiensten der Ukraine (2004)
Seit 1. Juni 2008
Wahrnehmung von gesamtstaatliche Aufgaben im Bereich der Beratung und Hilfestellung für Antragsteller in Zusammenhang mit dem Russischen Rehabilitierungsgesetz
(Diese Tätigkeit basiert auf entsprechenden Verträgen zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft in Moskau hat die Übergabe der Tätigkeit zu Kenntnis genommen.)