Dokumentationsstelle
Die Dokumentationsstelle - Widerstands- und Repressionsgeschichte in der NS-Zeit und SBZ/DDR - ist eine historische Forschungseinrichtung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft mit Sitz in Dresden.
Thematische Schwerpunkte:
- Widerstands- und Repressionsgeschichte der Zeit des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit
- Geschichte der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)
- Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)
Die Forschungstätigkeiten der Dokumentationsstelle beziehen sich auf den gesamtdeutschen sowie teilweise internationalen Bereich.
Weitere Arbeitsbereiche:
- Schicksalsklärung von sowjetischen und (teilweise) von deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges
- Schicksalsklärung von Internierten und deutschen Bürgern, die in der Nachkriegszeit von sowjetischen Justizbehörden verurteilt worden sind
Die gewonnenen Erkenntnisse dienen nicht nur wissenschaftlichen Untersuchungen, sondern werden an die Hinterbliebenen weitergegeben, die auf diese Weise lang ersehnte Hinweise auf das Schicksal ihrer Angehörigen erhalten.
Unterstützung von Betroffene und Hinterbliebene bei der Antragstellung auf Urteilsüberprüfung und Akteneinsicht im Zusammenhang mit dem Gesetz der Russischen Föderation „Über die Rehabilitierung von Opfern politischer Repressionen“ vom 18. Oktober 1991 (seit Juni 2008 Aufgabe offiziell vom Auswärtigem Amt an Stiftung übergeben)
Auskünfte zu Antragstellung auf Urteilsüberprüfung und Akteneinsicht im Zusammenhang mit dem genannten Gesetz der Russischen Föderation
Über die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen und humanitären Tätigkeit unterrichtet die Dokumentationsstelle die Öffentlichkeit mit entsprechenden Publikationen.
Die Dokumentationsstelle kooperiert in ihrer Arbeit mit einer Reihe von Partnern in In- und Ausland.
Leiter der Dokumentationsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten ist Dr. Klaus-Dieter Müller.